Grundlagen des Amazon Advertising
Bei dem immer größer werdenden Angebot und der damit einhergehend stärker werdenden Konkurrenz auf Amazon müssen sich Seller und Vendoren überlegen, wie sie für ihre Produkte mehr Sichtbarkeit schaffen können. Ähnlich wie Google hat auch Amazon mittlerweile erfolgreiche Werbeformate aufgebaut, welches Händlern und Marken erlaubt, schnell und, wenn richtig genutzt, effektiv die Sichtbarkeit der Produkte zu steigern.
Eine schon relativ tiefgehende Frage ist dabei die nach dem Branded vs. Non-Branded Keyword-Share und die Frage, ob Branded Keywords die organischen Umsätze beeinflussen. Branded Keywords sind dabei Keywords, welche den Markennamen enthalten.Ein Beispiel wäre also “Nike Sneaker”. Ein Non-Branded Keyword wäre hingegen “Laufschuhe”. Suchen markentreue Kund*innen nach dem Produkt ihrer Lieblingsmarke, läge die Vermutung nahe, dass sie das Produkt auch ohne Werbeanzeige gekauft hätten. Primärer Grund hierfür ist die Markentreue und die mit der Suchanfrage verbundene Intention, ein entsprechendes Produkt zu kaufen. In diesem Fall hätten auch Competitor Ads, also Anzeigen konkurrierender Unternehmen, je nach Kund*innenloyalität, niedrige Erfolgschancen. Letztlich stellt sich demnach die Frage, ob ein Unternehmen beim Schalten von Branded Kampagnen die organischen Sales kannibalisiert.
