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Expansion und Lieferengpässe

VERÖFFENTLICHT
MAR 02, 2026 - 3 MIN LESEN
Expansion und Lieferengpässe

Die Feiertage nähern sich mit großen Schritten und das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Gerade Amazon profitiert von dem Zusammenspiel von Holiday Season und Pandemie: Viele Menschen planen dieses Jahr einen Großteil ihrer Weihnachtseinkäufe auf Amazon und der Online-Marktplatz ist weiter auf Expansionskurs.

Aber es gibt auch Herausforderungen für den boomenden Online-Handel: Es drohen Lieferengpässe, eine verpflichtende Rücksendegebühr wird in Deutschland diskutiert und Frankreich führt die Digitalsteuer ein. Mehr dazu und weitere spannende Updates haben wir hier zusammengetragen.

Generelle Updates

Drohende Lieferengpässe zum Weihnachtsgeschäft

Der internationale Handel wird in der Vorweihnachtszeit von Lieferengpässen bedroht. Überlastete Transportrouten aus Asien mit ausgebuchten Frachtern sind der Grund. Eine steigende Nachfrage aus den USA, aufgrund der weniger Waren nach Europa gelangen, verschärft das Problem zusätzlich. Mit Besserung sei laut Experten nicht vor Februar 2021 zu rechnen.

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Bisher waren bei Müller Online-Bestellungen nur nach dem Click & Collect-System möglich: online bestellen, in die nächste Filiale liefern lassen und dort abholen. Jetzt werden die Bestellungen aus den Bereichen Parfümerie und Spielwaren direkt nach Hause geliefert. Das Sortiment des Onlineshops umfasst bisher 7.000 Artikel und soll weiter wachsen.

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Die Bundesregierung sieht das geänderte Konsumverhalten durch die Corona-Pandemie, das einen Retourenboom mit sich bringt, kritisch. Das durch Rücksendungen erzeugte Verkehrsaufkommen und die Vernichtung von Neuware belasten das Klima. Um die Entwicklung einzudämmen, wird im Bundesverbraucherministerium eine verpflichtende Rücksendegebühr diskutiert.

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Amazon hat seine Logistik weltweit massiv ausgebaut, um auf den Ansturm der Holiday Season vorbereitet zu sein: Die Fahrzeugflotte wurde stark erweitert, Lagerflächen um mehr als 50% vergrößert. Außerdem hat Amazon so viele neue Mitarbeiter eingestellt wie noch nie. Mit weltweit 1,2 Mio. Angestellten und weiterem Wachstum könnte die Plattform bald zum größte Arbeitgeber in der privaten Wirtschaft werden.

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In den USA sank die Anzahl der Kunden im stationären Handel an Black Friday um 52% im Vergleich zum Vorjahr, während der Umsatz online um 22% anstieg. Diesen Trend bestätigt auch Amazon: Kleine und mittelständische Unternehmen machten dieses Jahr von Black Friday bis Cyber Monday auf dem Online-Marktplatz 60% mehr Umsatz als 2019.

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2,8 Mio. Amerikaner haben an Black Friday Shopping-Apps heruntergeladen – so viele wie noch nie zuvor. Amazon belegte dabei hinter Walmart Platz 2 der meistgeladenen Apps. Um konkurrenzfähig bleiben zu können, schaffte Walmart kürzlich den Mindestbestellwert in seinem Programm Walmart+, vergleichbar zu Amazon Prime, ab.

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Frankreich hat eine Digitalsteuer für Internetkonzerne erhoben und Steuerbescheide an unter anderen Amazon, Google und Facebook geschickt. Die Steuer von 3% und bezieht sich auf den im Land erzielten Umsatz. Nachdem Trump mit Strafzöllen für französische Waren gedroht hatte, war die Steuer 2019 zunächst ausgesetzt worden.

Amazon vermittelt Markenrechtsanwälte an KMU

Das 2019 von Amazon in den USA gestartete Programm Intellectual Property Accelerator kommt jetzt nach Europa. Damit bekommen kleine und mittelständische Unternehmen, die ihre Marke anmelden und über die Plattform verkaufen, kostenlos Hilfe von Markenrechtsanwälten. Außerdem dürfen sie spezielle Markenschutztools nutzen, die Amazon bereitstellt.

Börsengang der russischen Plattform Ozon

Der russische Online-Marktplatz Ozon ist an die Börse gegangen. Dem Unternehmen gelang ein sehr guter Start, der Börsenwert liegt bei über 7 Milliarden $. Wie andere Plattformen auch profitierte Ozon dieses Jahr stark von dem pandemiebedingt geänderten Kaufverhalten und steigerte seine Umsätze um 70% im Vergleich zum Vorjahr.

Das finden wir wichtig

In Deutschland, Großbritannien und den USA planen dieses Jahr mindestens 50% der Menschen, den Großteil oder sogar alle Weihnachtsgeschenke auf Amazon zu kaufen. Sicherlich geschieht dies nicht nur aus Bequemlichkeit, sondern auch aufgrund des durch die Pandemie vermehrten Online Shoppings.

Top 5 Amazon Keywords

Alles Gute,

Euer Remazing Team

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