Expansion
Amazon denkt laut Deutschland-Chef Ralf Kleber darüber nach, stationäre Ladengeschäfte in Deutschland zu eröffnen. Nachdem man mit Popup-Stores bereits Erfahrung in Deutschland sammeln konnte, wisse man nun, dass Kunden offline einkaufen und Vielfalt mögen. Mit dem kassenlosen Konzept von Amazon Go und der Biokette Whole-Foods ist Amazon bereits in anderen Formaten in Großbritannien und den USA vertreten. Link
Nachdem bereits 40 Prozent der Lieferwagenflotte Amazons mit erneuerbaren Energien fahren, treibt Amazon seinen Plan voran, diese Zahl bis 2030 auf 100 Prozent zu erhöhen. Dafür hat Amazon beim Elektrofahrzeug-Startup Rivian 100.000 Lieferfahrzeuge bestellt, welches die größte Bestellung an Elektrofahrzeugen bisher darstellt. Amazon ist neben Ford bereits als Investor an dem Startup beteiligt, das sich auf elektrische Pickups und Trucks spezialisiert. Bis zum Jahr 2021 werden die ersten Fahrzeuge Lieferungen ausfahren, 2022 sollen es 10.000 sein. Laut Amazon-Chef Jeff Bezos soll die Flotte von 100.000 Fahrzeugen bereits 2024 vollständig im Einsatz sein. Link
Vorstoß in den Bereich Luxusmode: Mit einer neuen Plattform, basierend auf dem „concession“ Modell, plant Amazon demnächst in den Bereich der Luxusmode vorzudringen. Marken sollen prominente Plätze auf der Plattform erhalten, deren Look vollständig kontrollierbar sein soll. Ebenso soll die Entscheidung der angebotenen Produkte sowie eventuellen Rabatten ebenfalls vollständig bei den Marken liegen. Für den Start der Plattform seien bereits 12 Marken an Bord, die jedoch weiterhin ungenannt bleiben. Die neue Luxus-Plattform soll erst ausschließlich US-Kunden bedienen, in Zukunft sei jedoch eine Expansion in weitere Länder möglich. In Arizona werde bereits ein eigenes Lager gebaut, zusätzlich soll eine 100-Millionen US-Dollar Werbekampagne geplant sein. Link
Wird man in Zukunft Zahlungen per Händewinken tätigen können? Amazon erhielt ein Patent für ein „kontaktloses biometrisches Identifikationssystem“, das einen „Handscanner beinhaltet, der Bilder der Handfläche von Nutzern generiert“. Angeblich sollen damit in Zukunft Terminals entwickelt werden, mit deren Hilfe Kunden in Ladengeschäften Zahlungen per Handgeste tätigen können, sollten die Handabdrücke mit den Kreditkartendaten verbunden sein. Neuartige Bezahlkonzepte sind nichts neues für die Branche: Nachdem Apple 2014 mit Apple Pay kontaktloses Bezahlen mit NFC einführte und Amazon 2017 mit Amazon Go das automatische Bezahlen beim Verlassen eines Geschäfts erfand, ist das Interesse an einfacheren Zahlungsmethoden groß. Link
