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Prime Day am 12. & 13. Juli

VERÖFFENTLICHT
MAR 02, 2026 - 6 MIN LESEN
Prime Day am 12. & 13. Juli

Nachdem Amazon vor einigen Wochen bekannt gegeben hat, dass der Prime Day 2022 wieder wie gewohnt im Sommer stattfinden soll, steht nun auch das Datum für das beliebte Sales-Event fest: Online-Händler können sich ab sofort auf den 12. & 13. Juli vorbereiten, um ihre Produkte mit gezielten Rabattaktionen zu verkaufen. Was es bei der Vorbereitung auf den Prime Day zu beachten gibt, wird in unserem neuesten Blogpost aufgezeigt.

Weitere News, die die E-Commerce-Branche in den letzten zwei Wochen aufhorchen ließen: Neben dem geplanten Start von neuen Amazon-Marktplätzen in Afrika und Südamerika soll angeblich auch das Angebot von Luxus-Marken in Europa ausgebaut werden. Zudem verkündete Amazon, dass nach langer Entwicklungszeit die ersten Warenlieferungen per Drohne getestet werden, und Schuhe nun auch virtuell anprobiert werden können.

Auch andere Online-Marktplätze entwickeln sich stetig weiter: Kaufland erweitert das eigene Produktsortiment und Walmart lockt Marken und Händler aus Großbritannien auf seine Plattform in den USA.

Neuer Blogpost

Der Prime Day 2022 für Brands auf Amazon

von Lara Gföllner veröffentlicht auf remazing.eu am 22.05.2022 Jetzt lesen

Updates: Amazon

Neue Amazon-Marktplätze in Afrika und Südamerika

Amazon plant nach übereinstimmenden Medienberichten den Start von neuen Marktplätzen in Nigeria, Südafrika, Chile und Kolumbien. Es wird vermutet, dass alle Länder ihren eigenen lokalen Marktplatz und Zugang zu Fulfillment by Amazon (FBA) erhalten werden. Außerdem solle auch in den neuen Märkten das Prime-Mitgliedschaftsprogramm umgesetzt werden. Seit Amazons neueste Expandierungspläne bekannt wurden, fielen die Aktienkurse des afrikanischen E-Commerce-Unternehmens Jumia um fast 10 % und die des argentinischen Unternehmens MercadoLibre um mehr als 7 %.

Verpackungsgesetz: Amazon blockiert bereits Produkte

Ab dem 1. Juli 2022 tritt das neue Verpackungsgesetz in Deutschland in Kraft. Die Änderungen sehen vor, dass auf Marktplätzen nur Verpackungen angeboten werden dürfen, die lizenziert und deren Hersteller ordnungsgemäß registriert sind. Bei Amazon Deutschland werden bereits seit dem 15. Juni Produkte gesperrt, bei denen kein Nachweis darüber erbracht wurde, dass sie den Anforderungen entsprechen.

Amazons Angebot an Luxus-Marken soll in Europa weiter ausgebaut werden

Nach dem erfolgreichen Start der „Luxury Stores at Amazon“ im Herbst 2020 plant Amazon nun die Ausweitung seines Angebots an höherpreisigen Produkten aus dem Bekleidungs- und Beauty-Segment. Waren Produkte dieser Kategorie bisher nur in den USA erhältlich, sollen jetzt auch Kunden in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien das stetig wachsende Angebot an Luxus-Marken nutzen können.

Amazon fliegt Influencer in luxuriöse Resorts

Im letzten Monat hat Amazon eine Gruppe von Instagram-, TikTok- und Youtube-Stars in ein glamouröses Resort in Mexiko eingeladen. Die Veranstaltung richtete sich an Mitglieder des Influencer-Programms von Amazon, das 2017 gestartet wurde und ermöglicht, durch das Bewerben von Produkten des Unternehmens auf Social-Media-Plattformen Geld zu verdienen. In diesem Jahr hat Amazon bereits ähnliche Events in New York und Los Angeles organisiert und erhofft sich von diesen Veranstaltungen, weitere Influencer für das Programm gewinnen zu können.

Wird es dieses Jahr einen zweiten Prime Day geben?

Nach dem gemeinhin bekannten Prime Day, der dieses Jahr am 12. und 13. Juli stattfinden wird, lädt Amazon laut Medienberichten aktuell bereits einige Verkäufer zu einer neuen Prime-Day-ähnlichen Verkaufsveranstaltung ein. Diese soll vermutlich später in diesem Jahr stattfinden und Amazon einen dringend benötigten Umsatzschub verschaffen. Das Unternehmen kämpft momentan wie viele andere Player in der E-Commerce-Branche mit einer schwächeren Kundennachfrage.

Amazon könnte durch Deal mit der EU einer Kartellstrafe entgehen

Seit knapp drei Jahren läuft in der EU ein Kartellverfahren gegen Amazon, bei dem es unter anderem um den Umgang mit Händlerdaten und Buybox-Vergaben geht. Nun bestehe die Möglichkeit auf eine Einigung, wenn Amazon zustimmt, ausgewählte Daten seiner Händler mit allen Verkäufern zu teilen. Diese Maßnahme würde gemäß dem kürzlich verabschiedeten “Digital Markets Act” erfolgen und damit einer Geldstrafe für das aktuelle Vorgehen zuvorkommen.

Amazon führt virtuelle Schuhanprobe und Drohnenlieferung ein

Mit der neuen mobilen „Virtual Try-On for Shoes“-Funktion, die derzeit nur auf iOS verfügbar ist, können Kunden nun tausende von Schuhmodellen digital anprobieren. In der kalifornischen Kleinstadt Lockeford könnten sich Kunden Schuhe und andere Produkte im Laufe des Jahres dann sogar per Drohnenlieferung in den Hinterhof bestellen. Der konzerneigene Drohnenlieferdienst namens “Prime Air” soll nach langer Entwicklungszeit nun endlich testweise starten.

Updates: Andere Marktplätze

Kaufland baut Online-Marktplatz in den Kategorien Wohnen, Elektronik, Küche & Haushalt aus

Mit Kaufland.de bietet der stationäre Händler eine ideale Ergänzung zum eigenen Filialangebot. Über 40 Millionen Produkte aus dem Non-Food-Bereich von über 8.000 Online-Händlern stehen den Kunden mittlerweile zur Verfügung. Insbesondere die Produktwelten Wohnen, Elektronik sowie Küche & Haushalt wurden in den vergangenen Monaten um 10 Millionen Artikel erweitert. Für 2023 sind Expansionen in weitere Länder geplant.

Walmart wirbt um britische Verkäufer für seinen US-Marktplatz

Walmart setzt seine Bemühungen fort, internationale Verkäufer für seinen Online-Marktplatz in den USA zu gewinnen und weitet seine Einladungen auf Verkäufer aus dem Vereinigten Königreich aus. Die britischen Verkäufer sollen dabei von Tools und Dienstleistungen wie zum Beispiel Walmart’s Fulfillment Services profitieren können. Der Schnäppchen-Riese will in diesem Jahr 40.000 neue Verkäufer für die eigene Plattform gewinnen. Walmart plane außerdem, sein Marketplace-Sortiment auf über 200 Millionen Artikel zu erweitern.

Updates: E-Commerce

60 Prozent der Deutschen halten den Online-Handel für umweltschädlich – zu Unrecht

Wie viele andere Industrien muss auch das Online-Shopping mehr für den Umweltschutz tun. Eine neue Studie von Seven Senders mit rund 3.500 Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Spanien und der Schweiz untermauert diesen Eindruck: Ein Großteil der Befragten hält den Online-Handel für umweltschädlich. Der Studie zufolge stoße dieser allerdings ca. 36 % weniger CO₂ als der stationäre Handel aus – was darauf hindeutet, dass die Branche die eigenen Nachhaltigkeitsinitiativen noch mehr aufzeigen und erklären muss.

Das finden wir wichtig: Prime Day Special

In Vorbereitung auf den Prime Day empfehlen wir, in den Sponsored-Brand-Kampagnen Werbeüberschriften hinzuzufügen. Wichtig: Amazons Richtlinien für Werbebotschaften müssen hierbei unbedingt beachtet werden! Kampagnen dürfen nur dann Werbebotschaften enthalten, wenn alle beworbenen Produkte ein Live-Angebot von Amazon haben.

Amazon lässt Werbebotschaften in den Überschriften zu, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehört zum Beispiel, dass das Start- und Enddatum einer Werbekampagne die Dauer des Angebots oder der Aktion widerspiegeln muss. Außerdem müssen Superlative wie “Große Ersparnisse” oder “Tolle Rabatte” weggelassen werden. Wir empfehlen zusätzlich, die Richtlinien von Amazon für Werbe- und Saisonbotschaften noch einmal zu überprüfen.

Remdash: Suppressed ASINs

Mit Remdash können sogenannte “Suppressed ASINs” identifiziert werden – also Produkte, die diesen Kriterien entsprechen.

  • Es gibt für das Produkt einen verfügbaren Bestand, der in Brand Analytics angezeigt wird.

  • In der Buybox wird das Produkt als “vorübergehend nicht auf Lager” oder “derzeit nicht verfügbar” angezeigt.

Interesse an Remdash? Einfach hier klicken und eine persönliche Produkt-Demo mit unserem Team vereinbaren.

Top 5 Amazon Keywords

Dies waren die Top 5 meistgesuchten Keywords nach Ländern vom 12. Juni bis 18. Juni 2022.

Die sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen spiegelten sich auch in den Suchanfragen der vergangenen Tage wider. In den analysierten Märkten wurde vermehrt nach Ventilatoren gesucht. Auch Sandalen, Sommerkleider und Pools standen bei Online-Shoppern hoch im Kurs. Ebenfalls beliebt waren Geschenke zum Vatertag, der vielerorts am 19. Juni gefeiert wurde.