Visa-Kreditkarten doch auf Amazon UK

So wie die ersten guten Vorsätze im neuen Jahr bereits wieder über Bord geworfen sind, hat auch Amazon eine Ende 2021 getroffene Entscheidung schnell revidiert: Auf dem britischen Marktplatz des E-Commerce-Riesen kann doch weiterhin mit Visa-Kreditkarten bezahlt werden.
Unterdessen beschäftigt sich US-Konkurrent Walmart bereits mit der Zahlung via virtueller Währungen und greift damit das Trendthema “Metaverse” auf. Wir sind gespannt auf Amazons Reaktion – noch hat der Konzern dieser Entwicklung – wenigstens öffentlich – wenig Beachtung geschenkt.
Zu guter Letzt würden wir uns sehr über eine Teilnahme an unserer Umfrage zur Entwicklung von Amazon 2022 freuen – mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Amazon Merchant Survey 2022 von Remazing
Nach unserer ersten Umfrage 2021 möchten wir auch dieses Jahr gerne wieder wissen, welche Entwicklung Markenunternehmen für ihre E-Commerce-Aktivitäten auf Amazon im neuen Jahr erwarten.
Dazu haben wir einen kurzen Fragebogen zusammengestellt und würden uns über eine rege Teilnahme sehr freuen.
Das Beantworten der Fragen dauert garantiert nicht länger als 5 Minuten – vielen Dank im Voraus für die Unterstützung!
Zum Nachlesen: Die Ergebnisse unserer Amazon Merchant Survey 2021 sind hier zu finden.
Updates: Amazon
Visa-Kreditkarten auf amazon.co.ok doch weiter akzeptiert
Amazon hatte angekündigt, auf seinem britischen Marktplatz ab Januar 2022 keine Visa-Kreditkarten mehr als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Grund waren die bei der Zahlung fälligen Gebühren, die durch den Brexit nicht mehr gedeckelt und Amazon wohl doch zu hoch waren. Nun haben sich die beiden Konzerne offenbar geeinigt: Die Zahlung ist auch auf dem britischen Marktplatz weiterhin unverändert mit Visa-Kreditkarten möglich.
Immer noch Fake-Rezensionen via Facebook und Twitter
Laut der Verbraucherorganisation “Which?” werden in Gruppen auf Facebook und Twitter immer noch Rückerstattungen für Amazon-Produkte im Austausch gegen Fünf-Sterne-Bewertungen angeboten – obwohl Facebook 2020 mehr als 16.000 solcher Gruppen gelöscht hat. Die meisten Profile gaben an, in China ansässig zu sein, andere in Indien, Pakistan oder den USA. Es wurden 18 Facebook-Gruppen mit insgesamt mehr als 200.000 Mitgliedern aufgedeckt, von denen einige bereits aus den Jahren 2011 und 2014 stammen.
Amazon vereinfacht Rückgabeprozess für amerikanische Kunden
Für Kunden aus den USA ist ab sofort eine kostenlose Rückgabe von Amazon-Produkten an Lieferstellen im ganzen Land möglich. Dafür muss im Amazon-Retourencenter ein QR-Code generiert werden, welcher dann an der gewünschten Abgabestelle vorgezeigt wird. Die Produkte können dabei ohne Karton oder Etikett zurückgebracht werden, da sie von den Mitarbeitern vor Ort verpackt werden. Zu den Abgabestellen gehören Amazon-Läden wie Amazon Books, Kohl’s, “Whole Foods”-Supermärkte und UPS-Stores.
Updates: E-Commerce
Walmart bereitet sich auf das Metaverse vor
Walmart hat mehrere neue Marken angemeldet, die auf Pläne zur Entwicklung und zum Verkauf virtueller Gegenstände hinweisen. Der US-Einzelhändler hat außerdem beantragt, seine eigene virtuelle Währung und NFTs zu entwickeln. Ohne Einzelheiten zu den Anmeldungen bekannt zu geben, erklärte der Amazon-Konkurrent, dass er kontinuierlich neue Technologien erforscht, die die Zukunft des Einzelhandels gestalten könnten.
Niederlande als Standort der ersten JD-Stores in Europa
Der chinesische Online-Marktplatz JD.com hat in den Niederlanden zwei roboter-betriebene “Ochama”-Shops eröffnet. Es gibt in den Shops nur einen Abholbereich: Bestellt werden frische Nahrungsmittel, Haushaltsgeräte, Babyprodukte, Mode und Einrichtungsgegenstände vorher per App und anschließend vollautomatisch bereitgestellt. CNBC.com sieht das als möglichen Angriff auf kassenlose Amazon-Läden.
1,5% Umsatzwachstum im deutschen Einzelhandel 2021
Der Handelsverband Deutschland (HDE) erwartet im Einzelhandel (stationär und online) für das gesamte Jahr 2021 1,5% mehr Umsatz als im Vorjahr. Besonders der Onlinehandel wuchs erneut stark, während sich das Jahr für den stationären Einzelhandel durch die Folgen von pandemiebedingten Lockdowns und Schließungen noch immer schwierig gestaltete. Die endgültigen Ergebnisse werden voraussichtlich im Februar 2022 veröffentlicht.
Liefergeschwindigkeit im deutschen E-Commerce: Tiefpunkt an Weihnachten 2021
Laut einer Studie von parcelLab lag die durchschnittliche Wartezeit auf Pakete im deutschen Onlinehandel im Jahr 2021 bei 3 Tagen. Anfang 2020 wurden noch etwa 45% der Bestellungen innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert, 2021 waren es nur noch rund 27%. Besonders drastisch zeigten sich die Lieferschwierigkeiten in der Vorweihnachtszeit: Die Rate der Zulieferungen innerhalb von 24 Stunden sank von 20% im Dezember 2020 auf nur 4% in 2021.
Deutsche E-Commerce-Gesetzesvorhaben 2022
Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEHV) hat in einer Übersicht alle für 2022 geplanten Gesetzesvorhaben, die den E-Commerce betreffen, aufgeführt. Von Nachhaltigkeit bis hin zu Steuern sind zahlreiche Maßnahmen dabei, sodass der BEVH dieses Jahr als “Entscheidungsjahr für die EU” bezeichnet.
Das finden wir wichtig
Für Amazon-Seller ist das Hochladen von lokal angepassten Gallery Images pro nationalem Amazon-Marktplatz möglich. Diese neue Möglichkeit ist für internationale Verkäufer interessant, die mit der Verwendung von Text auf den Bildern bisher für gewöhnlich Probleme hatten.
Die von Amazon bereitgestellte Übersicht für Budget-Optimierungen im Kampagnenmanager ist jetzt in der Beta-Version auch auf den EU-Marktplätzen verfügbar. Auf der Seite zeigt Amazon vor allem geschätzte “verpasste” Kennzahlen wie Impressions, Klicks und Umsätze an, die mit mehr Werbebudget erreicht werden könnten. Das Ziel dieser Seite ist klar: Amazon will mehr Advertising-Budget generieren.
Remdash: Vendor & Seller Central Revenue
Mit Remdash ist das Tracking der eigenen Umsätze aus dem Vendor Central und Seller Central möglich:
Ordered Revenue vs. Shipped COGS filtern
Produktgruppen miteinander vergleichen
Einzelne ASINs miteinander vergleichen
Globale Umsätze mit Umsätzen auf einzelnen nationalen Marktplätzen vergleichen
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Top 5 Amazon Keywords
Dass die “Omikron”-Variante in der COVID-19-Pandemie weiter auf dem Vormarsch ist, wird auch an den Amazon-Suchbegriffen der letzten Woche deutlich – in jedem untersuchten Land außer Großbritannien. Außerdem auffällig: Nur Online-Shopper in Frankreich suchten auf der Plattform nach Corona-Schnelltests, während vor allem Italiener und Amerikaner FFP2-Masken kauften.